23.08.2018

Die Gemeinschaftsräume nehmen langsam Gestalt an

Den BewohnerInnen im Wohnquartier Traviatagasse stehen große Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Anstatt diese Räume bereits möbliert zu übergeben hat unser Bauträger ÖVW entschieden, die BewohnerInnen an der Gestaltung der Gemeinschaftsräume zu beteiligen. Dafür hat er ein Budget zur Verfügung gestellt. Die Wohnkoordination moderiert einen Entscheidungsprozess, in den sich alle einbringen können.

Erst der Umzugstress, dann das Sommerloch - nichts geht von heute auf morgen. Trotzdem konnten wir bei mehreren Treffen Gestaltungsideen zusammentragen und Konzepte entwickeln. Die Vorstellungen darüber, wie die Gemeinschaftsräume in Zukunft genutzt werden sollen, wurden bei diesen Treffen diskutiert, die Ergebnisse festgehalten. Aus der Nutzung ergibt sich, welche Möbel, welche Ausstattung benötigt wird. Wer zu den Treffen nicht kommen konnte, hatte - und hat weiterhin - die Möglichkeit, seine oder ihre Anregungen an den Wohnkoordinator heranzutragen.

 

In der Zwischenzeit hat ein Bewohner des benachbarten Gemeindebaus eine große, praktisch neuwertige Sitzecke gespendet, die jemand aus seinem Bekanntenkreis weggeben musste. In der Hoffnung, dass die Sitzgarnitur in unserem Wohnquartier in guten Händen ist, hat er sich an den Bauträger gewandt. Wir nehmen das Geschenk gerne an und sagen Danke! Die Sitzecke steht jetzt in dem Raum, aus dem einmal der Jugendclub werden soll.

 

Der Gemeinschaftssaal wird schon eifrig für private Feiern genutzt. Und das obwohl er bis dato noch recht spartanisch eingerichtet ist und sich die Feiernden mit Heurigenbänken und -tischen begnügen mussten. Jetzt ist allerdings die Küchenzeile endlich einsatzbereit. Eine Kaffeemaschine und ein Wasserkocher stehen auch schon zur Verfügung. Und damit wir einstweilen nicht aus der hohlen Hand trinken müssen, gibt es einen kleinen Grundstock an Geschirr.

 

Nicht zuletzt ist die Bibliothek schon schön gestaltet worden. Zahlreiche Bücherspenden füllen die Bücherregale. Und von BewohnerInnen sind zwei gemütliche Sofas gespendet worden - sehr zu meinem Vorteil, denn ich habe dort ja meinen Wohnkoordinationsstützpunkt

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